Lange Edelmetall informiert: Glossar über Edelmetall

Viele Menschen sind im Besitz von Schmuck, Münzen oder anderen wertvollen Stücken aus Edelmetall, scheuen jedoch den Verkauf, obwohl die Teile nicht genutzt werden und/oder teils kein großer emotionaler Wert vorhanden ist. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Dennoch sollten Sie wissen, welche Werte sich in Ihrem Heim verbergen. Um Sie hierbei zu unterstützen, haben wir von Lange Edelmetall eine Übersicht der wichtigsten Begriffe erstellt. So können Sie sich selbst über die Vorteile eines möglichen Verkaufs aufklären.
Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei Fragen und Anregungen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Edelmetall

Ein Edelmetall ist ein aus chemisch-physikalischer Sicht besonders korrosionsbeständiges Metall, das heißt es ist zersetzungsresistent durch chemische Einflüsse. Neben Gold gehören Silber, die Platinmetalle Platin und Palladium, Iridium, Osmium, Rhodium und Ruthenium zur Familie der Edelmetalle. Wobei in der Regel nur die ersten vier in Juwelierwaren verarbeitet werden. Grundsätzlich gelten Edelmetalle als sehr wertig und werden bevorzugt in Schmuckstücken, in der Industrie und für Zahlungsmittel verwendet.

Altsilber

Gebrauchsgegenstände, Silberwaren sowie getragener Silberschmuck und verschlissene beziehungsweise beschädigte Münzen, Barren oder Medaillen zählen zum Altsilber. Diese nicht für den Verkauf bestimmten Waren können eingeschmolzen und somit wieder in den Handelskreislauf zurückgeführt werden. Bei Goldankauf Lange Edelmetall werden neben Silberwaren wie Besteck, Tabletts und Gefäßen auch Industriesilber wie Silberdraht abgenommen.

Altgold

Das Gold, das sich im Zahn, in kaputtem Goldschmuck oder in Münzen befindet, wird als Altgold oder Bruchgold bezeichnet. Seitdem der Goldpreis zu Beginn des 21. Jahrhunderts so rasant gestiegen ist, ist selbst der Verkauf von kleinen Mengen des Edelmetalls lukrativ. Diese werden vom Goldhändler wie Lange Edelmetallhandel dann weiterverkauft, um eingeschmolzen und als neue Schmuckstücke, Münzen oder Barren wieder in den Markt integriert zu werden.  

Schmuckgold und Schmucksilber

Als Schmuckgold, beziehungsweise Schmucksilber, wird jeglicher Schmuck bezeichnet, der aus echtem Gold oder Silber hergestellt ist. Dazu zählen Ringe, Ketten, Anhänger, Ohrstecker, Uhren und Broschen. Gewichte des Schmucks vor dem Verkauf auf Küchen – oder Briefwaagen zu ermitteln, ist nicht empfehlenswert. Zum einen sind diese nicht geeicht und somit ungenau, zum anderen müssen Steine und Füllungen von Fachhändlern wie Lange Edelmetallhandel abgeschätzt werden.

Platin


Platin kam nach der Eroberung Amerikas im 18. Jahrhundert als „weißes Gold“ nach Europa. Aufgrund seiner geringen Festigkeit wird es nur für Legierungen verarbeitet, bei denen andere Edelmetalle mit einem Anteil von maximal 20% beigemischt werden. Die höchste Feinheit liegt daher nicht bei 100%, sondern bei 99,5%. Verwendung fand Platin außerdem als Schaltkontakt in Telegrafengeräten sowie als Glühfaden für die ersten Glühlampen.  

Palladium – ein gefragter Rohstoff bei Goldankauf Lange

Das silberweiß glänzende chemische Element ist etwas härter als Platin.
Neben der Beimischung als Legierung mit Gold zur Herstellung von Weißgold wird Palladium auch für Zahnimplantate, Medizinische Instrumente, Kontaktwerkstoffe für Kommunikationsanlagen, Elektrodenwerkstoffe für Zündkerzen (Luftfahrt) und Feinstfolien verwendet.

 

Gold - der Spitzenreiter im Ankauf bei Goldankauf Lange

Das berühmteste aller Edelmetalle hat eine bewegende Geschichte hinter sich, die täglich weitergeschrieben wird. So entwickelte es sich vom Kultgegenstand und als Totenbeigabe zum wertvollen Zahlungsmittel bis hin zum Mordmotiv. Goldvorkommen gibt es überall auf der Welt – auf dem Kontinent und auch im Meer.

Pro Jahr werden derzeit 3.600 Tonnen Gold benötigt, die hauptsächlich in Schmuck und Münzen verarbeitet werden – und die Nachfrage steigt weiter an. Da aber nur 2700 Tonnen Gold abgebaut werden, ist die Differenz mit recyceltem Gold auszugleichen.

Durch die Legierung mit anderen Metallen entstehen Varianten wie Weißgold, Roségold und Gelbgold. Diese sind leichter und auch günstiger als Stücke aus reinem Gold.

Silber – eines der beliebtesten Handlungsobjekte

Bereits im 5. Jahrtausend vor Christus begannen die Menschen damit, Silber als Gebrauchsmetall zu verwenden – bis dato waren nur Kupfer und Gold bekannt. Obwohl Silber etwa 20 Mal häufiger vorkommt als Gold, galt es zunächst als wertvoller.

Anfangs wurden Silberwaren hauptsächlich aus 835er Silber gefertigt, heute stellt man sie meist in 925er, auch „Sterling-Silber“ genannt her.

Wie Gold wird auch Silber durch die Legierung mit Zusatzmetallen wie Kupfer oder Nickel farblich verändert. Anders als Gold findet Silber neben der Herstellung von Münzen und Schmuck auch in anderen Bereich Verwendung: In der Medizin (aufgrund seiner bakterienabtötenden Eigenschaften) und der Industrie (Fotoindustrie, Elektroindustrie und chemische Industrie).

Münzen

Bereits um 2000 vor Christus kamen die ersten Münzen in Umlauf.

Heute gibt es diverse Variationen, die sich in Kursmünzen (Geld), Gedenkmünzen (Sammelobjekt) und Anlagemünzen unterscheiden lassen. Der Wert einer Münze wird darin bemessen, wie selten sie ist, wie gut der Zustand ist und wie häufig sie nachgefragt wird – von Sammlern beispielsweise.

Dazu gehören Taler und Talerteilstücke, Gedenkmünzen aus der DDR, Sonderprägungen aus der BRD sowie Euro Silbermünzen und Euro Goldmünzen. Besonders begehrt sind neben Anlagemünzen auch Gold- und Silbermünzen aus aller Welt auch Fehlprägungen bestimmter Münzen haben teilweise einen höheren Wert als die Normalprägungen.

 

 

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